gregor_und_christine

Der große Tag ist da und ihr seid nun endlich verheiratet. Um ein paar Momente der Zweisamkeit festzuhalten, habt ihr euch für ein Brautpaarshooting mit dem Fotografen eurer Wahl entschlossen. Mit einem „einfach mal irgendwo hinstellen und ein paar Schnappschüsse machen“ ist es hier nicht getan. Die Lieblosigkeit spiegelt sich meist in den Bildern wider, was für das Brautpaar mehr als unschön ist. Deshalb habe ich hier 5 Tipps für eure Fotosession zusammengefasst.

Tipp 1: Recherche spart Zeit

Nehmt euch einige Tage vor der Hochzeit die Zeit und fahrt mit eurem Fotografen herum um nach einer oder mehreren geeigneten Locations für euer Shooting zu schauen. Der Umkreis richtet sich danach, wann ihr das Brautpaarshooting geplant habt. Habt ihr in der früh die Trauung und eure Gäste sind erst am späten Nachmittag zur Feier geladen? Dann ist es relativ egal, ob eure Fotos etwas weiter von der Feier weg entstehen. Habt ihr aber Gäste, die im Restaurant auf euch warten, solltet ihr euer Shooting lieber in der näheren Umgebung planen. Auch die Zeitplanung spielt eine wichtige Rolle. 2 Stunden hören sich im ersten Augenblick nach viel an. Bedenkt man aber die Fahrtzeiten, das auf- und abbauen von eventuellen Kulissen und die Tatsache, dass nicht jedes Foto gleich ein Treffer ist, summieren sich immer wieder einige Minuten. Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist und bis man sich versieht, ist eine halbe Stunde vergangen.

Tipp 2: Was ist wenn der Himmel weint?

Es gibt durchaus Dinge, die man bei seiner Hochzeit nicht planen kann. Man wünscht es Keinem, doch auf das Wetter hat niemand einen Einfluss. Bedenkt bei der Suche nach einer Location, dass im Notfall für jede Wetterlage etwas dabei ist. Was bringt euch ein Shooting im offenen Feld, wenn es in Strömen regnet und blitzt? Habt immer eine Alternative parat, denn auch bei regelrechtem Sauwetter ist nur eines wichtig: Ihr strahlt auf euren Hochzeitsbildern!

Tipp 3: Ich hätte da noch so eine Idee…

Ihr seid die Stars an diesem Tag und steht für alles und jeden im Mittelpunkt. Auch für den Fotografen seid ihr an eurem Tag das Wichtigste! Solltet ihr also besondere Wünsche haben, sei es eine lustige Pose oder ein spezielles Accessoire. Sagt es eurem Fotofragen am Besten vor der Hochzeit. Auch er muss sich eventuell vorbereiten oder hat sogar die passenden Details parat, die er dann zum Shooting mitbringen kann.

Tipp 4: Es sind ja „nur“ 2 Stunden…

Und doch ist es eine lange Zeit. Denkt also daran, dass ihr nicht mit leerem Magen zum Brautpaarshooting geht. Esst einfach vorher eine Kleinigkeit. Ein Fotoshooting kann sehr stressig werden und ein leerer Magen macht sich dann noch schneller bemerkbar als gedacht. Natürlich kippt ihr nicht gleich um, aber ihr fangt an euch unwohl zu fühlen. Das wiederum wirkt sich negativ auf die Fotos aus.

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Tipp 5: Am Besten ohne Publikum

Man stellt sich in Pose und muss dann auch noch versuchen total natürlich zu wirken. Es ist im Normalfall keine alltägliche Situation und kann für den Ein oder Anderen auch etwas unangenehm sein. Sollten dann auch noch Familie und Freunde als Zuschauer dabei sein, kann sich das leichte Unwohlsein schnell verschlimmern. Das macht sich später auf den Bildern bemerkbar. Noch dazu sind die Geschmäcker eines Jeden einfach verschieden. Das Brautpaar möchte einen besonderen Hintergrund und ein Familienmitglied kann das gar nicht nachvollziehen. Schon ist die Stimmung gereizt. Das alles kann ganz einfach vermieden werden.

Ich hoffe für euch war der ein oder andere Tipp dabei. Habt ihr noch einen persönlichen Hinweis, was euch bei eurem Shooting wichtig ist? Dann teilt es mir gerne in den Kommentaren mit. Ich freue mich darauf.

Denis-Prier